von Michael Krause am 4. Dezember 2009

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie unheimlich viel produktiver man ist, wenn man mit Stift und Papier arbeitet anstatt mit .docs oder .txts.
Man macht sich vorher Gedanken über das Gesamtkonzept dessen, was man schreiben will (ansonsten muss man ja vier mal anfangen und jedes Mal alles nochmal schreiben). Und wenn man erstmal eine Stunde nur dahockt und aussieht, als ob die Bürodecke das Interessanteste sei, was man in den letzten 4 Jahren gesehen hat, dann ists halt so! Hauptsache, man denkt nach. Kein Word, kein Excel, kein Wordpress nervt blinkender Weise nervös mit dem Cursor – “Schreib, los schreib – ich warte!”.

Wir hier heben genau deshalb alle (einseitig) bedruckten A4-Blätter, die ansonsten im Mülleimer landen würden, auf.

altpapier

Eignet sich perfekt zum Skizzieren, kritzeln, durchstreichen, neu schreiben, nochmal abschreiben (jap, ich schreibe wirklich alles händisch so lange auf, bis ich nichts mehr darin ändern muss – erst dann wirds digital).
Versuchts einfach mal und schaut, ob Ihr dadurch nicht auch bisserl an Kreativität draufpacken könnt, anstatt gleich den Cursorteufel zu bemühen!

In diesem Sinne ein umweltfreundliches Adventswochenende!

2 responses


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Dafür mag ich meine Magnetschreibtafeln. Die sind gruppentauglicher als Papierzettel und leicht korrigierbar.

21. Dezember, 2009 16:37

Das “leicht korrigierbar” finde ich in machen Situationen gar nicht so vorteilhaft. Ich kritzel allzu oft “nur kurz” was hin, streiche was anderes weg und mache mir dann anschließend Gedanken darüber.
Wer sich allerdings zum Vorabdenken disziplinieren kann, ist mit einer Magnetschreibtafel sicher gut bedient.

Grüße

22. Dezember, 2009 09:38

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