am 14. Januar 2010
Die Jungs von Stylight haben in einem Post von gestern dokumentiert, dass sich ihrer Meinung nach PR-Aktionen für Online-Firmen in Offline-Medien nicht wirklich lohnen. Grund dafür sei der zu große Medienbruch. Irgendwo auch verständlich: wer merkt sich schon die URL aus einem Artikel vom morgendlichen Lesen im Vorzimmer des Arztes bis Abends beim privaten Surfen im Netz.
Uns hilft diese Erkenntnis ganz entscheidend. Bisher war ich mir nämlich ehrlich gesagt etwas unsicher bei der Frage “Ja wollen Sie Ihren Artikel denn lieber im Heft oder online sehen?”. Klar, im Heft macht es irgendwie mehr Eindruck wenn man [ironie]Freunden/Bekannten/Kollegen mal kurz zeigen will, wie berühmt man doch ist.[/ironie]
Auf der anderen Seite bekommt man über Online-Artikel nicht nur kurzfristig einigermaßen qualifizierten Traffic sondern auch in den Tagen und Wochen danach. Sucht nämlich ein Interessent nach entsprechend dargestelltem Topic, kommt auf die Seite des Magazins und findet den Inhalt gut, wird er im nächsten Schritt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Seite der Verfasser unter die Lupe nehmen.
Offline-PR stärkt dabei eher das Branding, da es erfahrungsgemäß auch etwas schwieriger ist, in die Offline-Ausgaben zu kommen und dort außerdem eher “traditionelle Leser” vertreten sind.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber mir ist in diesem Szenario der Interessent auf meiner Seite lieber als das Schulterklopfen von Freunden. Branding hin oder her: in unserer Situation bezahlt ein langsam anziehender Name (noch) keine Gehälter.

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