am 27. Juli 2009
Schöner Artikel bzgl. der Kazzong-Fehlschritte. Finde ich stark von Matthias, so offen über die Fehler zu sprechen. Klar steckt auch ein gewisser Vermarktungsgedanke seines neuen “Babies” dahinter. Doch egal, aus den eigenen Fehlern andere lernen zu lassen passt genau zu unserem Ansatz des “Ideenteilens” (ja, manch einer wird es nur als “Idea sharing” kennen).
Was mich hingegen wundert, ist der folgende Abschnitt:
“Am Ende haben 5000 Bands über Kazzong ihre Songs vermarktet! Hätten wir von jeder fünf Euro bekommen, hätten wir uns den Investor schenken können!”
Wegen 25k bedurfte es eines Investors? Wofür hätten die 25 000 Euro denn ausgegeben werden sollen? Technik? Externes Coder-Know-How? Jedenfalls würde ich mir 9 Mal überlegen, ob ich wegen 25 000 Euro einen “Investor” (alias Business Angel, alias Spielgeldhaber) ins Boot holen muss/soll/darf.
Es waren vor allem strategische Entscheidungen wie der Verzicht auf die Monatsgebühr für Künstler, die dem jungen Unternehmen das Genick gebrochen haben. “Hätten wir einen kleineren Kuchen gebacken, hätten wir ihn zumindest gebacken. So ist uns mittendrin das Mehl ausgegangen.” Dies ist ihm eine wichtige Lehre geworden: “Lieber klein und profitabel anfangen als groß und unerreichbar”.

3 responses
Do you want to comment?
Comments RSS and TrackBack Identifier URI ?
Trackbacks