von Michael Krause am 27. Juli 2009

Schöner Artikel bzgl. der Kazzong-Fehlschritte. Finde ich stark von Matthias, so offen über die Fehler zu sprechen. Klar steckt auch ein gewisser Vermarktungsgedanke seines neuen “Babies” dahinter. Doch egal, aus den eigenen Fehlern andere lernen zu lassen passt genau zu unserem Ansatz des “Ideenteilens” (ja, manch einer wird es nur als “Idea sharing” kennen).

Was mich hingegen wundert, ist der folgende Abschnitt:

“Am Ende haben 5000 Bands über Kazzong ihre Songs vermarktet! Hätten wir von jeder fünf Euro bekommen, hätten wir uns den Investor schenken können!”

Wegen 25k bedurfte es eines Investors? Wofür hätten die 25 000 Euro denn ausgegeben werden sollen? Technik? Externes Coder-Know-How? Jedenfalls würde ich mir 9 Mal überlegen, ob ich wegen 25 000 Euro einen “Investor” (alias Business Angel, alias Spielgeldhaber) ins Boot holen muss/soll/darf.

Es waren vor allem strategische Entscheidungen wie der Verzicht auf die Monatsgebühr für Künstler, die dem jungen Unternehmen das Genick gebrochen haben. “Hätten wir einen kleineren Kuchen gebacken, hätten wir ihn zumindest gebacken. So ist uns mittendrin das Mehl ausgegangen.” Dies ist ihm eine wichtige Lehre geworden: “Lieber klein und profitabel anfangen als groß und unerreichbar”.

YEAH YEAH YEAH !

3 responses


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Fand ich auch eine super Einstellung, mal sehen, was die goldene Gans nun abwirft … Zum Ideensharing sollte man m.E. mal eine Plattform einrichten, auf der sich Gründungswillige und Mitmacher treffen, Ihre Konzepte vorstellen und Feedback einholen können… Zu befürchten ist allerdings, dass die meisten Ihre Ideen lieber ins Hinterstübchen verschließen …

27. Juli, 2009 10:05

hmmmmmm…………meinst Du, eine solche Plattform macht wirklich Sinn? Meiner Meinung nach würden sich viele von einer guten Idee abbringen lassen, wenn auch nur 1-2 negative Kommentare aufkommen. Auf der anderen Seite sollten solche “Gründer” es evtl. auch besser gleich sein lassen.

Grüße

27. Juli, 2009 10:25

Das stimmt, bei der Kritikwütigkeit hierzulande könnte das nach hinten los gehen. Andererseits wäre es eine Möglichkeit, Gründungswillige zu vernetzen, Teams zu bilden, ggf sogar neue Ideen zu entwickeln. Aber stimmt schon, geht vielleicht von einem etwas utopischen Weltbild aus ;-)

27. Juli, 2009 12:29

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