am 4. Oktober 2009
Wie der eine oder andere dem Business-StudiVZ XING schon entnehmen konnte, bin ich nun Teil des ONchestra Teams. Meine Hauptaufgaben liegen dabei in der kontinuierlichen Senkung des Niveaus und der technischen Umsetzung der Infrastruktur und der Plattform. Für alle nicht Techniker hört sich das an wie kalte Maultaschensuppe, in der die Maultaschen schon seit 3 Stunden Rückenschwimmen üben. Doch ich möchte kurz ein paar Details zu unserem Vorhaben aus technischer Sicht loswerden.
Wenn wir von ONchestra reden, dann sprechen wir von einem zweischichtiges System, auf dem sich unsere Webapps wohlfühlen sollen. Die unterste Schicht (nein, nicht die Unterschicht) bildet dabei ein PaaS (Platform as a Service) Dienst, den wir gebaut haben um uns keine Sorgen um das Hinzufügen und Wegnehmen von Serverkapazität machen zu müssen. Das Ganze heißt UMATICS Tension Grid und ist sozusagen der Tortenboden in der gesamten Architekur. Zu vergleichen mit Amazon EC2, nur dass der Tortenboden automatisch skaliert. Wow Geil!
Weil ein Tortenboden aber alleine so schmackhaft wie Wüstensand ist, brauchen wir natürlich auch eine Sahne-Creme Basis, auf der sich dann später unsere Früchtchen wohlfühlen. Diese kalorienhaltige Grundlage bildet der ONchestra Desktop mit seinem JavaScript Framework. Er stellt der Webapp alle Funktionen zur Verfügung, damit sie sich wohl fühlt. Von der User/Gruppenverwaltung (ACL) über eine Live-Messaging API bis hin zur Fensterverwaltung und einem Notification-System. Soll heissen, als Developer braucht man sich nur um die App an sich kümmern, das Drumherum kann über eine API reingezogen werden.
Damit der Kuchen auch einen nachhaltigen Sinn hat und nicht nur fett macht, brauchen wir natürlich das Allerwichtigste, die Webapps. Lange haben wir experimentiert wie man ein einfaches aber gleichzeitig auch leistungsfähiges User-Interface darstellen kann. Letzendlich haben wir uns auf ExtJS geeinigt. Über das wieso schreibe ich demnächst mehr.
Voila! Guten Appetit. Ich glaube damit haben wir einen ganz guten Mix aus “Best Practices”, Flexibilität und “sich nicht einen abbrechen müssen” gebaut. Ach ja ganz vergessen, ich heisse übrigens Marc :)


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