von Marc am 4. Oktober 2009

Wie der eine oder andere dem Business-StudiVZ XING schon entnehmen konnte, bin ich nun Teil des ONchestra Teams. Meine Hauptaufgaben liegen dabei in der kontinuierlichen Senkung des Niveaus und der technischen Umsetzung der Infrastruktur und der Plattform. Für alle nicht Techniker hört sich das an wie kalte Maultaschensuppe, in der die Maultaschen schon seit 3 Stunden Rückenschwimmen üben. Doch ich möchte kurz ein paar Details zu unserem Vorhaben aus technischer Sicht loswerden.

http://www.flickr.com/photos/yangping/328688547/


Wenn wir von ONchestra reden, dann sprechen wir von einem zweischichtiges System, auf dem sich unsere Webapps wohlfühlen sollen. Die unterste Schicht (nein, nicht die Unterschicht) bildet dabei ein PaaS (Platform as a Service) Dienst, den wir gebaut haben um uns keine Sorgen um das Hinzufügen und Wegnehmen von Serverkapazität machen zu müssen. Das Ganze heißt UMATICS Tension Grid und ist sozusagen der Tortenboden in der gesamten Architekur. Zu vergleichen mit Amazon EC2, nur dass der Tortenboden automatisch skaliert. Wow Geil!

Weil ein Tortenboden aber alleine so schmackhaft wie Wüstensand ist, brauchen wir natürlich auch eine Sahne-Creme Basis, auf der sich dann später unsere Früchtchen wohlfühlen. Diese kalorienhaltige Grundlage bildet der ONchestra Desktop mit seinem JavaScript Framework. Er stellt der Webapp alle Funktionen zur Verfügung, damit sie sich wohl fühlt. Von der User/Gruppenverwaltung (ACL) über eine Live-Messaging API bis hin zur Fensterverwaltung und einem Notification-System. Soll heissen, als Developer braucht man sich nur um die App an sich kümmern, das Drumherum kann über eine API reingezogen werden.

Damit der Kuchen auch einen nachhaltigen Sinn hat und nicht nur fett macht, brauchen wir natürlich das Allerwichtigste, die Webapps. Lange haben wir experimentiert wie man ein einfaches aber gleichzeitig auch leistungsfähiges User-Interface darstellen kann. Letzendlich haben wir uns auf ExtJS geeinigt. Über das wieso schreibe ich demnächst mehr.

Voila! Guten Appetit. Ich glaube damit haben wir einen ganz guten Mix aus “Best Practices”, Flexibilität und “sich nicht einen abbrechen müssen” gebaut. Ach ja ganz vergessen, ich heisse übrigens Marc :)

2 responses


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Ihh, dann müsst ihr ja enorm viel JS coden… Eine echte Selbstgeißelung wenn ihr mich fragt… ;)))

Naja, aber gut aussehen tut ExtJS ja schon..

Viel Erfolg auf jeden Fall… und berichtet mal ob ihr es wieder tun würdet!! ^^

5. Oktober, 2009 11:35

hallo david,

ohh ja. ExtJs ist zwar super leistungsfähig aber dadurch auch dermaßen komplex. da kann man alleine schone eine doktorarbeit über das modulsystem schreiben was unseren apps zugrunde liegt damit man den code halbwegs strukturiert zusammenkleistern kann :)

ich war auch schon kurz davor, eine eigens UI toolkit zu bauen und nur die sachen dort zu implementieren, die wir auch brauchen. aber spätentens bei den drag&drop geschichten hab ich dann die ExtJS “ich bestraf mich selber”-methode gewählt :)

falls du extjs freaks kennst, wir sind immer auf der suche nach solch mystischen wesen :)

cheers // marc

5. Oktober, 2009 11:53

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