am 28. Juni 2009
Ich lese gerade die Dokumentation der ersten vier Quartale der Unternehmen, die 2008 den enable2start-Wettbewerb gewonnen haben.
mymuesli (Müsli auf Bestellung)
Bagpax (Sicherungsvorkehrung für den Kofferraum)
epyxs (Technologie zum Schutz vor Plagiaten)
nat. (“Fine Bio Food”)
Elly & Stoffel (Exklusiver Privatkindergarten in München)
Zwar können wir unser Modell, wenn überhaupt, nur ansatzweise mit mymuesli vergleichen. Doch auch hier gibt es gravierende Unterschiede, v.a. im Kostenblock.
Ohne jetzt näher auf die einzelnen Modelle eingehen zu wollen (oder darauf, dass Philipp Kraiss von mymuesli angeblich 3 Monate lang 14,2 Stunden täglich, sieben Tage die Woche arbeitet) stelle ich hier mal kurz die Zahlen der Unternehmen während der ersten drei Monate nach dem Gewinn von enable2start vor (bitte nicht um Details kümmern. Die Artikel führen noch nichtmal auf, ob die Ergebnisse vor oder nach Steuern sind):
Übersicht der Einnahmen und Ausgaben der Gewinner
mymuesli ging durch die Decke – soweit so schön. Alle anderen tief in den roten Zahlen – wäre auch ein Wunder (siehe mymuesli) bei den Anfangsinvestitionen.
Da wirds mir schon ganz anders und mir wird immer klarer, wieso wir uns auf “digitale Produkte” eingelassen haben.
Nimmt man mal den mymuesli-Kontostand und teilt ihn ganz naiv durch drei, wäre man bei rund 33 000 Euro Gewinn im Monat. Nimmt man weiterhin höchst naiv an, onchestra.com kann Ende 2009 vier Applikationen präsentieren und verdient an einer Applikation die von einem Accountinhaber genutzt wird 10 Euro, so müsste jede Applikation 825 Nutzer haben, um den gleichen Gewinn zu erzielen wie mymuesli es tut tat.
Doch wer kalkuliert schon naiv – für 2009 wäre das mit Sicherheit mehr als zuviel des Guten…..doch 2010 und 2011 kommen ja direkt anschließend…..

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