von Michael Krause am 29. Juni 2009

Gerade habe ich mit Jörg zusammen einen Text überarbeitet, der in den kommenden Tagen auf foerderland.de veröffentlicht werden soll. Und obwohl wir durch dropbox immer die aktuellste Version lokal vorliegen haben, war das Ganze doch unheimlich nervig:

  1. Jörg und ich haben beide dieselbe Datei offen und arbeiten in Absprache daran.
  2. Ich ändere eine Textstelle.
  3. Ich speichere die von mir bearbeitete Version.
  4. Dropbox aktualisiert die Datei sowohl auf dem Server als auch auf Jörgs Rechner.
  5. Nach ca. fünf Sekunden bekommt Jörg die Nachricht, dass eine aktuellere Version des Textes vorliegt und schließt seine veraltete Version.
  6. Jörg öffnet die von dropbox upgedatete Version des Textes und sucht nach entsprechender Textstelle.

Via google-docs hätte das dann so ausgesehen:

  1. Jörg und ich haben in docs.google.com dieselbe Datei offen und arbeiten in Absprache daran.
  2. Ich ändere eine Textstelle.
  3. Ich speichere die bearbeitete Version bzw. warte ca. 5 Sekunden, bis die Daten automatisch gespeichert wurde.
  4. Jörg wartet ca. 4 Sekunden, bis docs.google.com aktualisiert und ihm die von mir bearbeitete Version anzeigt.

So, schonmal einiges effektiver (allerdings hat man die Daten natürlich nicht lokal upgedated vorliegen wie bei dropbox – aber das will docs.google.com auch gar nicht leisten).

Wie würde o.g. Prozess nun bei einer Applikation aussehen, die auf der onchestra.com-Technologie aufbaut?

  1. Jörg und ich haben in dokumo.onchestra.com (nein, den Link gibt es nicht ;-) ) dieselbe Datei offen und arbeiten in Absprache daran.
  2. Ich ändere eine Textstelle. Jörg sieht dabei live jeden einzelnen Buchstaben den ich eintippe und geht direkt (verbal) auf meine Formulierungen ein. Fertig.

5 responses


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Cool, ich bin gespannt auf den Artikel zu onchestra bei Förderland.
Witzigerweise haben die gestern ein Interview mit mir veröffentlicht:
http://www.foerderland.de/419+M54765d6bf02.0.html

PS: Ich fändes es gut, wenn bei den Blog-artikeln immer dranstehen würde, wer den Beitrag geschrieben hat – ich meine, ihr seid ja immerhin 2 Leute…

30. Juni, 2009 10:35

@PS: done

30. Juni, 2009 13:04

schaut mal, das Ding geht auch in die Text Collaboration Richtung: doingText.com

8. Juli, 2009 23:24

Hallo Alex,

danke für den Link.
Ganz richtig, es geht auch um Text Collaboration. Allerdings zeitversetzt. D.h. ich sehe nicht, was Du gerade eingibst und kann so direkt darauf reagieren. Du musst Deine “Zeile” zunächst speichern, ich meinen Browser aktualisieren und dann sehe ich Deinen Eintrag.

Was jedoch den Einsatz bisheriger Software wirklich unnötig macht, ist, die Live-Komponente der lokalen Programme ins Netz zu übertragen. Bspw. kann ich via installiertem Programm einem Kollegen ein “ToDo” zuweisen, woraufhin das PRogramm sich beim Kollegen bemerkbar macht “Hey, Du hast eine neue Aufgabe von Michael Krause zugewiesen bekommen”.

Bei bisherigen Tools im Web geht das nur durch den Refresh-Button. D.h. wenn ich meine ToDo-List nicht per F5 reloade, sehe ich die neue Aufgabe nicht.
Mit onchestra.com geht genau das. Online-Anwendungen verhalten sich exakt wie installierte Programme, meist sogar noch besser (Word lässt bis heute keine gescheite Gruppenarbeit zu).

9. Juli, 2009 09:39

@Alex, eventuell sollten wir uns mal mit Dir Thilo, also der Geschäftsführung der Upstream – Agile GmbH, die auch doingtext.de entwickelt hat, bzgl. einer Kooperation unterhalten?! Würde mich freuen!

9. Juli, 2009 09:41

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