von Michael Krause am 12. März 2010

Nachdem ich gerade wieder einen interessanten Artikel über Produktivität und deren Momentum gelesen habe, bei dem ich mich selbst in beinahe jedem Satz wiederfinden konnte, mussten sofort die ersten Zeitfresser daran glauben.

Unnötige Plugins

Mein Google Mail Checker Plus wurde nicht nur deaktiviert, sondern deinstalliert. E-Mails werden ab jetzt genau drei Mal am Tag gelesen: 10 Uhr, kurz nach dem Mittagessen (gegen 14 Uhr) und um 18 Uhr. Alles andere ist eh nur die Flucht vom Wichtigen/Relevanten, zum Sinnlosen/Unproduktiven (steht eine wichtige Nachricht aus, die den Tagesablauf kurzfristig verändern könnte, sieht das natürlich anders aus).

Unnötige Feeds

Mein Feedreader wurde um alles gekürzt, was sich mit Startups, Communities, Web 2.0 und sonstigem, ähnlich gepoltem, beschäftigt (inkl. techcrunch). Das soll nicht bedeuten, dass ich alles, was dort geschrieben wird für blödsinnig erachte. Ganz im Gegenteil! Nur hilft es uns nicht, produktiver zu arbeiten. Es ist Zeitvertreib, Hobby, Seelenbalsam – nennt es wie Ihr wollt. Jedenfalls hat es im Büro nichts verloren.

check-in-out Nötige Helferlein

Ein kleines Post-It erinnert mich an die 10/15 (oder 10/10 oder 20/20 oder was auch immer im Endeffekt für mich an sinnvollsten erscheint) Methode. Denn ja, mir geht es oft so, dass ich morgens nicht weiß, wo ich anfangen soll, um abends zu merken, dass ich das Wichtigste nicht erledigt habe.

Richtige Aufputschmittel

Kein Kaffee mehr – Tee ist angesagt. Deshalb wurden gestern direkt 15 Euro in einen Wasserkocher investiert. Wieso? Kaffee, respektive Koffein, macht mich kurzfristig total überdreht, um dann hinterher komplett zu verpuffen. Tee/Teein (Schwarztee, Ceylon Indien um genau zu sein) hingegen wirkt zwar nicht dermaßen punktuell extrem, dafür aber kontinuierlicher (Teein und Koffein sind im Endeffekt die gleichen Wirkstoffe, nur dass Tee weniger dieses Wirkstoffes enthält, als Kaffee). Somit steigert sich meine Konzentrationsfähigkeit bei 3-5 Tassen über den kompletten Tag (Marc macht das schon immer so, allerdings mit der Eistee-Variante) verteilt.

Sollte mir im Laufe des Tages noch etwas einfallen, das produktivitätshemmendes Übel ist, wird es erstens hier ergänzt und kommt zweitens ohne zu überlegen weg.

[UPDATE - 11:05] Unnötige Bookmarks

feedburnerFeedburner ist Vergangenheit. Zwar ist es nett, täglich die aktuellen Abonnentenzahl des eigenen Feeds zu kennen. Doch spielt es wirklich eine Rolle fürs Unternehmen? Ich glaube nicht.

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