von Michael Krause am 10. März 2010

dasobjektderbegierdeUnglaublich! Exakt zum heutigen Tage (man notiere den 10.03.10) haben wir es geschafft: sowohl die Verbindung ins Netz scheint endlich stabil zu sein, als auch unser VoIP-Telefonie (scheint²) nicht nur von innen nach außen, sondern auch von außen nach innen verlässlich zu funktionieren! Andere würden das vermutlich als völlig selbstverständlich ansehen – v.a. für ein IT-Unternehmen. Für uns ist es angesichts der ganzen Firewall-Probleme, mieser Verbindungsgeschwindigkeiten, und was uns sonst noch so alles während unserer Zeit als Untermieter immer mal wieder gehörig auf den Senkel ging, schon beinahe ein Event zum Feiern!

Sollte Dir, just in diesem Moment, langweilig sein, ruf uns doch einfach mal an!

0711 50 88 88 56

Nö, Du musst uns keine abgedrehten Stories erzählen. Anrufen, hallo sagen, Fragen stellen, Witze erzählen – egal was, wir freuen uns drauf!
Wenn nicht, auch gut – dann ruf ich mich eben selbst an ;-)

von Michael Krause am 9. März 2010

In der vergangenen Woche waren wir doch etwas überrascht angesichts der Vielzahl an Menschen, die sich mit dem IHK Magazin zu beschäftigen scheinen. Neben zahlreichen “Face to Face – Anmerkungen” bzgl. unserer “offenen und ehrlichen Art der Kommunikation” (welche bei Weitem noch offener geht!), bekamen wir auch die ein oder andere nette Mail. Zwei davon möchten wir an dieser Stelle zitieren und uns damit gleichzeitig bei allen bedanken, die uns kritisiert, hinterfragt und gelobt haben!

Hallo Onchestra,
Sehr geehrter Herr Boeker,
Sehr geehrter Herr Krause,

ich habe gerade den Artikel in der IHK-Zeitung gelesen und dann auf Ihrer HP geschmökert.
Das Lächeln hab ich immer noch im Gesicht – ich find das Klasse! Kompliment! Ihre Überlegungen zum Foto sind einfach klasse geschrieben! Überzeugt.
Bodenständigkeit als Unternehmensphilosophie ist leider nicht mehr so “modern” heute aber in der Realwirtschaft immer noch das beste Fundament. Habe selbst, genau wie Sie, mit eigenem Geld und Risiko angefangen.
Finde das was Sie schreiben einfach sympathisch und wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Hans S. (Name von der “Redaktion” in Person von mir, gekürzt)

Außerdem bekamen wir noch folgende Nachricht aus unserer nächsten Nachbarschaft

Lieber Marc und Michael,

normalerweise brauche ich für das IHK-Heft ca. 3 Minuten zum
durchblättern. Heute habe ich meines Wissen den ersten Artikel
gelesen: Über Onchestra und die Menschen, die dahinterstehen. Die
Homepage hat mir ebenfalls Spaß gemacht. Aber am meisten die Idee, mit
funktionierenden und verständlichen Produkten und Dienstleistungen
Menschen zu dienen. Ganz große Sache – und spitzen PR.

Viele Grüße
Christoph (Name von der “Redaktion”, erneut in Person von meiner einer, gekürzt)

von Michael Krause am 2. März 2010

ihk_magazin_onchestra

Unsere Schokoladenseite

Zugegeben: als erstes haben wir uns über das Foto krumm gelacht. Als zweites darüber geärgert. Als drittes zähneknirschend anerkannt, dass es gar nicht so verkehrt ist.

Die erste Reaktion

Ohne dass man irgendetwas daran beschönigen könnte, aber sehr viel unvorteilhafter wurde wohl selten jemand fotografiert. Ich sehe aus wie ein übergewichtiger Mönch in grünem Kapuzentalar und Marc schaut, als ob er die ganze Szenerie sowieso total lächerlich fände (was uns als absolut professionellen Fotomodels natürlich nicht im Traum einfallen würde!).

Soweit also zum “krumm lachen” und “darüber geärgert”.

Warum “dumm/anders machen” genau richtig sein kann

Das “darüber gefreut” ist, wenn man sich wieder vor Augen führt, wozu das Foto gut ist, recht schnell erklärt: ein sog. “Stopper” (so nannte der Fotograf es zumindest – ob es als hochoffizielle Bezeichnung im Fachjargon von Publikationsgestaltern fungiert, ist weiter fraglich). Es geht darum, diejenigen, die Zeitschriften durchblättern und jedem der Texte beim Querlesen ca. 0,8 Sekunden ihrer Zeit widmen, festzuhalten und zum Lesen zu animieren. Wie man dabei selbst rüberkommt und ob man in der perfekten Schokoladenseitenpose erwischt wurde, ist vollkommen zweitrangig.

Knallige Farben und ein untypischer Hintergrund (eine Beton-Industriewand aus den 70ern musste herhalten) sind dafür genau richtig. Bei einem braven Foto im Büro vor unseren Rechnern hätte der geneigte Leser wohl eher nochmal schnell gegähnt, als sich den Inhalt des Artikels anzuschauen.

Nicht die eigene Meinung zählt

Wieso ich das hier so breit trete? Weil ich der Meinung bin, dass man diese Erfahrung nicht nur für Fotoshootings sondern auf die komplette Unternehmensphilosophie ausweiten kann. Es geht nicht darum, toll auszusehen, hip zu sein oder einzig und allein das gelten zu lassen, was man selbst für richtig erachtet.

Vielmehr gilt es zu verstehen, dass man auffallen muss, anders sein muss und, vor allem anderen, flexibel zu sein hat. Ob man ein Produkt nun ganz toll, total abgehoben und deshalb auf jeden Fall als Umsatzbringer ansieht, ist gänzlichst irrelevant. Der Markt entscheidet, was “gut” ist und was nicht. Die Kunden entscheiden, welche Marketingmaßnahme angemessen ist – nicht die Kreativität des Kommunikators. Wer das nicht versteht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an eben jenem Markt und mit aller gut gemeinten Marketingstrategie eingehen.

Merke: die Kundenmeinung zählt, die eigene Ansicht hat hinten anzustehen!

von Michael Krause am 1. März 2010

Richtig, in letzter Zeit wurde es etwas ruhiger hier im Blog. Woran das liegt? Tja, es wird schlichtweg immer deutlicher, dass man die vorbereitenden Tätigkeiten für den Lauch eines eigenen Produktes in einigen Monaten nicht mal eben kurz aus der Hand schüttelt und schon gleich gar nicht durch tägliches Verfassen von Artikeln bis ins Unendliche pushen kann.

Ja, wir freuen uns über Kommentare im Blog. Ja, wir schreiben gerne über Dinge, die uns passieren und die anderen helfen können, nicht die gleichen Fehler zu machen wie wir. Doch auch wir leben bekanntlich nicht von Luft und Liebe allein. Deshalb sind Feedbacksammlung, Projektabstimmung, Formalitätengewurschdel und sonstige, total nicht-2.0-ige Dinge im Moment einfach wichtiger. Ansonsten würde hier im Blog vermutlich in 6 – 12 Monaten überhaupt nichts mehr zu lesen sein :-) Zumindest glauben wir das. Hinterher ist man bekanntlich ja immer schlauer.

Zusammenfassend lässt sich sagen: es gibt uns noch, aber wir haben viel um die Ohren.

In diesem Sinne eine gesunde Woche!

von Michael Krause am 15. Februar 2010

Der Schweizer Ringier-Verlag gab vergangene Woche bekannt, dass er 8000 Arbeitsplätze in die Cloud schiebt. Mails und Dokumente sollen ab sofort über Google Applikationen verwaltet werden.

Auch wenn ich nicht wirklich glaube, dass ein Verlag seine kompletten Dokumente über Google Docs verwaltet, sind 700 000 Euro Einsparungen, die gegenüber einer “Microsoft Lösung” realisiert werden, doch eine Hausnummer.

Man sieht: die ersten “Großen” machen es vor. Bei kleineren Betrieben ist dagegen eher noch etwas mehr Respekt vorhanden. Ist auch verständlich, da die IT aktuell meist komplett ausgelagert ist und man sich bei einem Umstieg auf SaaS nicht nur vom externen Dienstleister trennen sondern auch noch selbst um die neue Art der Mail-, Dokumenten- und Terminorganisation kümmern muss.

Zumindest wird das grundsätzlich so kommuniziert. “Nehmen Sie Ihre IT selbst in die Hand. Es ist kein Netzwerkadministrator mehr nötig” oder etwas in der Art. Dabei will sich, wenn man ehrlich ist, keine Abteilung um etwas kümmern, das den Arbeitsalltag unterstützen soll, gleichzeitig aber nicht zum Kerngeschäftsbereich gehört.

Doch das ist auch nicht zwingend nötig, denn zur Einführung größerer SaaS-Applikationen kann genauso ein Partner zur Seite stehen. Nur, dass dieser um ein Vielfaches günstiger sein wird, als ein großes Systemhaus zur Einführung einer Mammut-Netzwerklösung. Denn die Infrastruktur muss nicht erst neu geschaffen, verkabelt und geschult werden. Sie ist “einfach da” und wird nur entsprechend den eigenen Anforderungen konfiguriert.

Besten Dank an Christian von Parklifetools für den Hinweis bzgl. des heise-Artikels!

von Michael Krause am 11. Februar 2010

Heute wieder etwas aus der Gastbeitrags-Ecke:

Abläufe optimieren, Kosten sparen – mit webbasierter Software

Ein Kalender, der als zentraler Terminplan sämtliche projektspezifischen Fristen verwalt- und einsehbar bzw. auf Wunsch sogar den Bauherren verfügbar macht. Dokumentationen und Pläne am Laptop auf der Baustelle ändern, speichern und später am Büro-PC weiterverarbeiten, ohne sie via USB-Stick kopieren zu müssen. Das alles, ohne dafür ein Programm installieren oder bestimmte Hardwareanforderungen erfüllen zu müssen.

weiterlesen auf internet-fuer-architekten.de

An dieser Stelle besten Dank an Eric für die nette Zusammenarbeit. Auf dass noch mehr gemeinsame Inhalt folgen!

von Michael Krause am 3. Februar 2010

Wie in vorigen Posts schon beschrieben, halten wir viel von der Verknüpfung lokaler Anwendungen mit Online-Funktionen. Die dadurch entstehende hybride Software belässt den Nutzer in seiner gewohnten, Offline-Umgebung, bietet ihm aber gleichzeitig die Vorteile von Online-Modulen. Sie/Er öffnet sich somit dem Netz zwar nicht in vollen Zügen, dafür aber zumindest teilweise.

Unser ONchestra HUB bietet Softwarehäusern und Integrationspartnern nun die Möglichkeit, diese Modulerweiterungen zu bestehender Software in kürzester Zeit verfügbar zu machen. Wir liefern die Grundbausteine der Module, so dass sich der Softwareanbieter lediglich um die partiäre Freigabe gewünschter Daten und deren Rückführung ins System kümmern muss.

Gerade in der aktuellen Phase, wo SaaS (Software as a Service) nach wie vor in den Kinderschuhen steckt, ergibt sich somit die Chance, das eigene Angebot ohne großen Aufwand zu erweitern und die Kunden langsam aber sicher mit dem Medium Internet im Geschäftsalltag vertraut zu machen.

von Michael Krause am 2. Februar 2010

leeres_onchestra_buero_0 Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, haben wir nicht nur unser Notepad einer Schlankheitskur unterzogen, sondern auch ein neues Teammitglied in die erlauchte Riege von …. ähm, uns beiden, aufgenommen: Berta ist unsere neue Arbeitskraft, die für das gesunde Raumklima zu sorgen hat und etwas Farbe (auch wenn sie auf dem Bild eher einen etwas grauen Eindruck macht – das liegt an der Fotomontage! Ihr geht es blendend!) ins Büro bringen soll. Das haben wir bisher, abgesehen von dargestellter Fotocollage eines professionellen Hobbyfotografen, nämlich noch nicht wirklich geschafft.

Aktuell sind wir am Überlegen, Ihr ein XING-Profil zu basteln……vielleicht als “Head of Office Climate”?

von Michael Krause am 28. Januar 2010

Auch wenn es in den letzten Tagen schwer fiel, neben all dem Apple-Tablet-Jobbs-Grundrauschenhämmern noch anderweitige News mitzubekommen, habe ich auf der computerwoche eine Darstellung zu Microsofts neuem Exchange, Exchange 2010, gelesen.

Um den Artikel zusammen zu fassen, hier die Kernaussagen:

  • Die Outlook Web App ist jetzt auch mit anderem Browsern als dem Internet Explorer zu bedienen.
  • Gruppierung der Nachrichten/Mails als Konversation.
  • Nachfrage, ob die Mail wirklich versendet werden soll, bei großer Adressatenanzahl.
  • Freigabe von Kalenderdaten auch für Externe, sofern diese Exchange nutzen.
  • Archivierung alter Mails in externen Bereich auf dem Exchange Server.
  • Kommunikationsschutz für Mails, die bspw. nicht weitergeleitet werden dürfen.

Wenn ich mir das so anschaue wird mir wieder klar, wie dreist man doch Funktionen als nagelneu verkaufen kann, obwohl es sie, in weit günstigerer und einfacherer Form, bereits gibt. Wir als Integrationspartner für Google Apps (Google Apps ist die Gesamtbezeichnung für Google Mail, Google Kalender und Google Text und Tabellen) erklären immer wieder, dass man sich zwar an das sog. Threading von zusammengehörigen Mails gewöhnen muss (sofern man vorher Outlook-Nutzer war), es aber eine riesen Arbeitserleichterung ist, wenn man sämtliche Bestandteile eines Mailwechsels automatisch gebündelt bekommt.

Außerdem ist die Archivierung schlichtweg nicht mehr notwendig. Denn ob wirklich jemand 25 GB an Mails zusammen bekommt  (so viele Platz können die Nachrichten im Posteingang von Google Apps beanspruchen), ist weiter fraglich – wir haben jedenfalls noch keine so große .pst-Datei erlebt.

Auch die Freigabe von Kalendern ist nichts Besonderes. Über Apps kann ich Kalender mit bestimmten, externen Personen verknüpfen oder meine Termine sogar komplett frei zugänglich machen

Einzig der Kommunikationsschutz für Mails ist nicht möglich. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie praxisrelevant diese Funktion wirklich ist. Schließlich kann ich Mailinhalte, wenn ich es drauf anlege, auch extrahieren und auf anderen Kanälen weiterleiten.

Angesichts des unheimlichen Aufwandes und der damit einhergehenden Kosten zur Migration meiner Daten in die Exchange Lösung, kann ich guten Gewissens und ruhigen Schlafes weiterhin hinter Google Apps stehen. 14 Euro pro Monat für einen Exchange Ersatz spricht, denke ich, für sich.
Ach ja, Google Mail, als Teil von Google Apps, kann übrigens auch Offline betrieben werden. Nachrichten werden somit versandt, sobald wieder eine Internetverbindung besteht.

von Michael Krause am 27. Januar 2010

Heute startet unsere neue Kolumne auf computerwoche.de:

“Transparenz als Differenzierungsmerkmal”

“Kunden sollte man durch ehrlichen, fairen Service binden, nicht durch Tricks.”

Außerdem erschien ein neuer Artikel auf t3n.de:

“Einfach einfache Software – Das muss doch möglich sein?”

“Mal ehrlich: Wie viele von uns nutzen Unternehmenssoftware nur deshalb, weil sie sie vom Chef „aufgeladen“ bekommen? Wie viele kommen morgens ins Büro, rufen erstmal ihre Mails ab und lesen sich die neuesten Nachrichten durch, bevor sie das furchtbar grässliche Icon doppelklicken, hinter welchem sich das Monster mit Namen „Software“ verbirgt? Dabei könnte doch alles so einfach sein. Oder etwa nicht?”

Viel Spaß beim Schmökern!